.deepblack

April 22, 2008

Bausparer können nichts

Filed under: .Fun — admin @ 4:12 pm

Ihr kennt den Werbespot!? Klar kennt ihr den - in Kino und TV kaum > übersehbar.
Inhalt: Ein Typ mit dem Mopped, ohne Bausparvertrag und mit 30 noch bei Mutti wohnend, wird dort als Oberlooser hingestellt. Wir haben allerdings gestern auf ‘ner Party festgestellt, dass er eigentlich der coole Typ dieser Werbung ist und der Bausparer einpacken kann.

Thomas ist der Gewinnermensch schlechthin. Warum?

Konfirmiert wird man mit 14. Der Typ hat also mit 14 ein Mopped, während der andere nur ein Konto mit ein paar Kröten hat.

Ich meine, wie cool ist ein Mopped mit 14?

Dadurch, dass er cool auf seiner Zwiebacksäge rumkratzen kann kriegt der natürlich ALLE Chicks ab, und zwar locker bis er 18 ist.

Der Bauspartyp sieht schon mit 14 aus wie Spiesser durch und durch, während die Sonnenbrille vom Mopped-Johnny einfach Style hat und er gleich so in eine Porno-Produktion einsteigen könnte, am besten mit den ganzen Chicks, die er mit seinem Mopped rumkriegt.

Detail im Hintergrund:

Vor dem Haus, dass sich hinterher als das seiner “Mutti” rausstellen wird, steht ein obercooler Ford aus den 70ern. Heisses Eisen, was darauf schliessen lässt, das der Moppedasi arschcoole Eltern hat.

Und auch als der Zeitsprung kommt, ist der Moppedtyp, der nun zwar als Depp dargestellt (wir erfahren nebenbei, dass er Thomas heisst), eigentlich immer noch der König und der wahre Gewinner: Er fährt einen Ford Probe, wahrscheinlich in der V6 2,5L 24V Version mit Tuningkit auf 223 PS, während der Typ im Cordanzug den ganzen Spot über zu Fuss unterwegs ist.

Ey, was bringt Dir eine Hütte mit toller Architektur, auf die Du 20 Jahre gespart hast, wenn Du Dir keine Karre leisten kannst und mit dem Bus fahren musst?

Thomas, der Moppedtyp, lebt noch bei Mutter.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Thomas kann immer noch seine ganze Kohle für seine Hobbies ausgeben (geile Karren, Chicks, DVDs…), während Mr. LBS fett Kohle für seine Hütte aufbringen muss, von der er sonst nichts hat.

Get a life, Du Bankangestellter!

Während Thomas immer den Kühlschrank voll hat, weil Papa einkaufen geht, und seine Klamotten immer 1a gewaschen und gebügelt werden, muss Herr LBS stundenlang mit seiner Frau streiten, warum die Cordanzüge immer wochenlang brauchen, um aus der Wäsche zu kommen, und wer nun heute an der Tanke Miracoli kaufen geht, weil für mehr kein Geld da ist (das Haus…) und beide nicht vor 20h nach Hause kommen, weil sie so viel für die Hütte malochen müssen - genau deshalb läuft im Bett auch nicht mehr viel bei Familie LBS, weil die Stimmung einfach Scheisse ist, und nur die Hütte gut ist.

Thomas, der Moppedtyp, schleppt jede Woche Frauen ab, u.a., weil der 70er Jahre Ford von seinen Eltern noch als Wochenendwagen in der Garage steht und als Discocruiser schwere Erfolge verbucht.

Mr. LBS sieht einfach aus wie eine Spiesserfruit, während Thomas zeitlose Jeansware trägt und stilistisch auch die nächsten 100 Jahre auf der sicheren Seite ist. Da kann der H&M Cordanzug mit Hemdchen drunter einpacken…

Mr. LBS sieht unterernährt aus, während Thomas die bei Frauen mittlerweile sehr beliebte kleine Plautze und den 3-Tage Bart gekonnt in Szene setzt. Käme es zu einer körperlichen Konfrontation, würde Thomas das LBS-Hemdchen einfach überrennen oder wahlweise mit einer seiner Karren aus der Stadt jagen und vor den Toren überfahren. Und dann noch das Haus abziehen.

Der Bauspartyp wartet wirklich 20 Jahre, um es Thomas heimzuzahlen?

Das zeigt doch eigentlich schon, dass Bausparer pauschal alle zusammen Minderwertigkeitskomplexe haben.

Mr. LBS scheint ausserdem irgendwie geistig leicht verwirrt zu sein:

So wohnt er offenbar 20 Jahre lang nur wenige Gehminuten (oder gar
Sekunden) vom alten Rivalen Thomas entfernt, zeigt sich aber trotzdem plötzlich schwer überrascht, dass er ihn wieder trifft. Ich tippe ja drauf, dass Mr. LBS jahrelang heimlich hinter der Gardine stand, um das Verhalten von Moped-Thomas zu studieren, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen.

Armselig.

Und das beste ist: Thomas, der “Muttibewohner”, hat es als Maskottchen der Kampagne auf Aufkleber, Handylogos und Broschüren geschafft, während der gesichtslose Bausparer im See der Spießer untergegangen ist…

Ich zitiere aus der Presseerklärung zum Jahresabschluss der LBS: ” …) Der “muttiwohner” Thomas, der das Thema in der LBS-Werbung selbstironisch aufnimmt, ist zur regelrechten Kultfigur geworden. (…)”

Fazit:

Mindestens 10:0 für Thomas, den Moppedproll,
Bausparer können nix.

April 18, 2008

löwenjagt

Filed under: .Fun — admin @ 1:25 pm

Wie faengt man einen Loewen?

- Die geometrische Methode

1. Fall: Der Loewe ist im Kaefig. Diese Loesung ist trivial.

2. Fall: Der Loewe ist ausserhalb des Kaefigs. Dann stelle man sich in den Kaefig und mache eine Inversion an den Kaefigwaenden. Auf diese Weise gelangt der Loewe in den Kaefig und man selbst nach draussen.

- Achtung:
Bei dieser Methode ist dringend darauf zu achten, dass man sich nicht in den Mittelpunkt des Kaefigs stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.

- Die Schroedinger Methode
Die Wahrscheinlichkeit dafuer, dass sich der Loewe zu einem bestimmten Zeitpunkt im Kaefig befindet, ist groesser als Null. Man setze sich in den Kaefig und warte.

- Die stochastische Methode
Man benoetigt dazu ein Laplace-Rad, einige Wuerfel und eine Gausssche Glocke. Mit dem Laplace-Rad faehrt man durch die Wueste und wirft mit den Wuerfeln nach dem Loewen. Kommt er dann angerannt, stuelpe man die Gausssche Glocke ueber ihn. Unter ihr ist er mit der Wahrscheinlichkeit eins gefangen.

- Die Newtonsche Methode
Kaefig und Loewe ziehen sich gegenseitig durch Gravitation an. Wir vernachlaessigen die Reibung. Auf diese Weise muss der Löwe früher oder später im Käfig landen.

- Die Heisenberg Methode
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Löwen lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen. Da bewegte Löwen also keinen physikalisch sinnvollen Ort in der Wüste einnehmen, kommen sie für eine Jagd auch nicht in Frage. Die Löwenjagd kann sich daher nur auf ruhende Löwen beschränken. Das Einfangen eines ruhenden, bewegungslosen Löwen sei dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

- Die Einsteinsche Methode
Man überfliege die Wüste nahezu mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Löwe flach wie Papier. Man greife ihn, rolle ihn auf und mache ein Gummiband darum.

- Die experimentalphysikalische Methode
Man nehme halbdurchlässige Membranen, die alles außer Löwen durchlassen. Mit ihnen siebe man die Wüste durch.

- Die topologische Methode
Wir stellen fest, dass ein Löwe zumindest den Zusammenhang eines Torus aufweist. Wir betten die Wüste in einen vierdimensionalen Raum ein. Daraufhin kann man eine solche Deformation ausführen, dass der Löwe bei seiner Rückkehr in den dreidimensionalen Raum in einem verknoteten Zustand vorliegt. Er ist dann hilflos.

- Die Dirac’sche Methode
Wir stellen fest, dass wilde Löwen, ipso facto, in der Wüste Sahara nicht beobachtet werden können. Wenn es überhaupt Löwen in der Sahara gibt, sind sie daher zahm. Das Einfangen eines zahmen Löwen bleibt dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

- Die elektrotechnische Methode
Man schmelze den Wüstensand zu Glas und warte bis der umherstreunende Löwe (Katzenfell) aufgrund der elektrostatischen Aufladung am geerdeten Käfig hängen bleibt.

- Die Definitionsmethode
a) Man definiere „Käfig = Wüste? Dann ist jeder Löwe, der in der Wüste ist, definitionsgemäß auch im Käfig.
b) Man stelle einen Käfig in die Wüste und stelle sich selbst hinein. Dann definiere man: „Ich befinde mich außen? wodurch automatisch der Löwe innerhalb des Käfigs landet. Diese Methode hat den Vorteil, dass man auch vor Angriffen von wilden Löwen, welche die Definition nicht anerkennen, geschützt ist.

- Die hochenergiephysikalische Methode
Man beschieße den Käfig mit Objekten der richtigen Energie. Dann wird sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Käfig ein Löwe bilden.

- Die evolutionsbiologische Methode
Man setze ein Bakterium im Käfig aus und warte, bis es sich evolutionär zum Löwen entwickelt.

April 17, 2008

Murphys Autoschraubergesetze

Filed under: .Fun — admin @ 2:33 pm

Murphys Autoschraubergesetze für Anfänger und Könner

Egal, was Dir in den Motorraum fällt, es kommt nicht auf dem Werkstattboden an. Bestenfalls in der Altölwanne.

Der Schraubenschlüssel rutscht nur dann ab, wenn eine scharfe Kante in der Nähe Deiner Fingerknöchel ist.

Erstes Hebebühnengesetz: Runter kommen sie immer.

Am Ende ist immer eine Schraube über.
Dafür fehlt was anderes.

Entscheidende Fehler treten nur dann schon bei der Probefahrt auf, wenn sie irreparable Zerstörungen nach sich ziehen. Sonst tun sie das erst beim Fahrzeugbesitzer.

Das herabfallende Teil springt je weiter in die Ecke, je kleiner es ist. Je schwerer es aber ist, desto wahrscheinlicher trifft es auf dem Weg dahin Deinen Fuß.

Gewinde können ihre Drehrichtung spontan ändern.
Batterien und Generatoren ihre Polung ebenfalls.

Undichtigkeiten existieren nie gleichzeitig mit beobachtenden Augen, sondern nur im Moment des Wegsehens.

Unzerbrechliche Teile sind keine.

Schmelzsicherungen werden von elektronischen Schaltungen durch Wegbrennen geschützt.

Fallengelassenes Werkzeug schlägt genau da ein, wo es den maximalen Schaden anrichten kann. Eine Nuß fällt immer in den Zylinder, ein Schraubenschlüssel immer quer über beide Pole der Batterie; eine Tube Dichtungspaste fällt immer in die Ölwanne, eine Kanne Öl hingegen immer auf den Fahrersitz und ein Hammer immer gegen die Frontscheibe.

Frisch lackierte Teile ziehen, solange die Farbe noch feucht ist, Insekten magisch an. Wenn sie trocknet, wirkt diese Anziehung stattdessen auf scharfkantige Gegenstände.

Ein Teil, das aus einem Schlachtfahrzeug ausgebaut wird, wird erst dann als defekt erkannt, wenn durch seinen Ausbau andere Teile vom mehrfachen Neupreis des benötigten zerstört wurden.

Bei zu reparierenden Fahrzeugen gilt dasselbe, nur daß das auszubauende Teil dann als einwandfrei erkannt wird.

Schlachtfahrzeuge haben nur solange dieselbe Farbe wie zu reparierende, bis ihre Teile ins zu reparierende eingebaut sind.

Die Mechanik von zwei baugleichen Fahrzeugen desselben Baumonats unterscheidet sich genau dann, wenn Teile aus dem einen zur Reparatur des anderen dienen sollen.

Wenn das Handbuch Spezialwerkzeug empfiehlt, wird man es nur dann brauchen, wenn man sich gedacht hat, es geht auch ohne. Hat man es gekauft, ist das Fahrzeug so umgebaut, daß das Spezialwerkzeug nutzlos ist.

Unterschätze niemals die Dummheit des Vorbesitzers und die seines Schraubers. Die eigene aber auch nicht.

April 16, 2008

karneval

Filed under: .Fun — admin @ 11:13 pm

Gerüchte besagen, diese Büttenrede wurde 1995 in Flörsheim am Main (Karnevalshochburg) gehalten: Der Redner musste nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet…

…na denn…

Hessische Büttenrede
(Narhalla-Marsch)

“Alaaf und Helau! - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)
Uff einen Schlach werd’n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei’ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)
Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)
Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt’ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen
- am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)
Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr’n vermag!
(kein Tusch)
Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!”
“Vielen Dank …”
(Tusch, Narhalla-Marsch mit schnellem Weglaufen…)

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